Montag, 5. März 2018

WMDEDGT 3/18

Pünktlich zum gefühlten Frühlingsanfang gibt es einen neuen WMDEDGT. Aber habt ihr auch das Gefühl, dass der WMDEDGT überproportional oft auf einen Montag fällt? Myteriös ...

05:44 
Ich wache auf, gucke auf den Wecker und habe weniger als eine Minute Zeit den Wecker auszuschalten, der um 05:45 klingelt. Hat leider nicht geklappt, man drückt dann ja doch immer auf die falschen Tasten. Aber der Liebste muss sowieso auch früh raus heute, also ok. 

06:30
Nach einer Runde Yoga, Duschen und Schminken wird der Liebste aus dem Bett geholt. Der hat heute ein Meeting, zu dem Anzug angesagt ist. Also schlage ich ihm vor, dass ich ihn bei der Arbeit vorbeibringe, damit er sich auf dem Rad nicht schmutzig macht. Er ist schwer begeistert von der Idee und verspricht sich zu beeilen. Ich habe so etwas länger Zeit für meinen Kaffee und Internet-Leserei. Die Oscars interessieren mich nun wirklich nicht, aber trotzdem ärgere ich mich, dass wir es nicht geschafft haben, "Three billboards outside Ebbing" zu gucken. Muss echt gut sein. Ein Kapitel lese ich noch in meinem aktuellen Buch (immer noch sehr gut).


07:00
Mein Kaffee ist leer, die Schuhe an, Tasche gepackt und ich in Warteposition. Ich hasse Warten. Aber wenn ich los möchte, möchte ich los. Manchmal wünsche ich mir einen klitzekleinen Schweinehund, so in Chiwawa-Größe, der mich zumindest ab und an länger im Bett kuscheln, mal den Sport ausfallen oder einfach mal eine Stunde später zur Arbeit gehen lässt ohne das Gefühl zu haben, faul zu sen.

07:30
Ich bin jetzt im Büro und bei uns trotzdem noch die erste. Langsam trudeln die Nachrichten ein, wen es übers Wochenende noch so alles Grippe-mäßig dahin gerafft hat. Dementsprechend leer bleibt es bei uns. Mein Bürokollege verabschiedet sich in ein Meeting und kündigt an, im Anschluss ebenfalls das Bett hüten zu wollen.
Den Vormittag verbringe ich damit, ein Kaizen vorzubereiten. Erst vergangene Woche haben wir erfahren, dass der Kaizen-Plan für dieses Jahr umgestellt wurde und diese Woche eines in meinem Bereich stattfindet. Überraschung! Ich liebe diese Art von Projekten. Je mehr ich mitmache in diesen Projekten, umso mehr habe ich den Eindruck, dass es auf diese hochkonzentrierte (sowohl im eigentlichen Sinne als auch übertragen) Art und Weise der Bearbeitung von Themen am ehesten möglich ist, in einem streng regulierten Umfeld Fortschritt zu erzielen. Der Spirit ist ein anderer in dieser Art von Projekt, die Leute befreit vom Tagesgeschäft und jeder ist offener für Veränderungen.  Nun. So flexibel und offen für Veränderungen man in diesen Events sein muss: Ich bin der Meinung, dass zumindest die Rahmenbedingungen stimmen müssen. So kümmere ich mich um einiges Organisatorisches, was die, die das so schnell für unseren Bereich angesetzt haben, nicht wirklich auf dem Schirm hatten. 

12:00
Ruckzuck ist 12 Uhr und zu dritt machen wir unsere Pause. Ohne Grippezeit sitzen wir zu siebt zusammen. Das gestern gebackene Weizensauerteigbrot mit Roggenanteil ist hervorragend. Ich taste mich erst langsam wieder an den Roggen heran. Irgendwie war mir in einem Brot da eine so krass herbe Note drin, fast kümmelig, dass mir vorübergehend der Geschmack daran vergangen war.

14:00
Das halbstündige Meeting mit meinem Chef zu einem typischen Thema (vor 15 Jahren mal so gemacht, ohne daran zu denken, was ist, wenn man das mal ändern will...) dauert wie immer mit meinem Chef länger. Aber wir klären auch noch ein Personal-Anliegen einer unserer Laborantinnen, mit dem wir ihr hoffentlich weiterhelfen können.

16:30
Feierabend. Bei der Parkplatzsuche schleiche ich um eine Lücke herum. Seitdem ich letztes Jahr ein Auto angetickert habe beim Einparken, traue ich mir viele Lücken nicht mehr zu.
Nach 3 Runden fasste ich mir dann aber ein Herz - und parke in einem Zug ein.  

19:00
Nach dem Bloggen und dem Essen bastel ich noch eine Geburtstagskarte mit Gutschein für meine Freundin. Irgendwie sah das auf Pinterest besser aus, aber so ist das nunmal mit DIY-Gedöns. 

22:00
Nach der Reportage über den Gro-Ko-Wahnsinn gehen wir ins Bett. Die letzte Seiten meines Buchs warten! 

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