Samstag, 30. Dezember 2017

2017

Gefühlt blogge ich schon ewig, aber es ist nicht einmal ein Jahr her, dass ich mit dem Entschluss, endlich in Sachen Flüchtlingshilfe aktiv zu werden, den letzten Impuls hatte, diesen Blog zu starten. Und? Fazit? 

Bereichernd. Sowohl das Schreiben an sich, als insbesondere das Kommunizieren mit Lesern auf Twitter. Die Aachen-Community hat es mir wirklich angetan. Was für nette Menschen diese meine Lieblingsstadt doch zu bieten hat. 

Auch so habe ich Anfang des Jahres schon die Weichen gelegt, dass das Jahr anders wird. Genau vor einem Jahr, nämlich zwischen Weihnachten und Silvester, schrieb ich die E-Mail, die mich dann im Januar zur Ehrenamtlerin für Stützunterricht für Flüchtlinge werden lassen würde. Was für eine fabelhafte Entscheidung. Nicht nur, dass ich mich wunderbare Menschen kennengelernt habe durch dieses Engagement, nein, natürlich macht es auch etwas mit dem Selbstbewusstsein. Ich habe das Gefühl, dass ich persönlich durch mein Tun im Leben anderer Menschen etwas verbessern kann. Nach vielen Jahren, in denen ich mich bloß als Belastung fühlte (ein Teufelskreis übrigens: Schlechtes Gewissen erzeugt mehr Belastung für den Partner erzeugt mehr schlechtes Gewissen) ein Lämpchen, das ich mir in schlechten Zeiten immer wieder anknipsen kann. Ich habe nicht vor, damit aufzuhören!

Eine fantastische und aufregende Reise haben wir gemacht. Nach Namibia. Für mich eine rieeeeesige Herausforderung, für dene Liebsten die Erfüllung eines Traums, den ich ihm gerne ermöglichte. Nach ein paar Tagen hatte ich mich eingegroovt und konnte die unglaubliche Landschaft und die Zweisamkeit dann auch genießen. 







Weitere Reisen führten uns an die Mosel und nach Meran, wo wir uns zu Rad bzw. zu Fuß austobten.
 
Dieses Jahr ist seit vielen Jahren eines gewesen, in dem ich kein einziges Mal auf einer Waage gestanden habe. Auch so habe ich mir die ein oder andere Freiheit erkämpft. Und Kämpfen ist hier das richtige Wort. Ich habe das ein oder andere Mal wieder auswärts geschlafen, an so vielen Feiern, Grillabenden und spontanen Beisammenseins von Freunden teilgenommen, wie lange nicht mehr. Auch Gastgeber waren wir wieder häufiger - und es macht mir wieder Spaß. Nicht zuletzt weil ich eine neue Freundin gewonnen habe, mit der ich mich so unfassbar wohl fühle, dass ich für sie auch das mini bisschen an Spontanität, über das ich verfüge, zum Vorschein bringen mag. Aus jeder Etappe meines Lebens habe ich eine oder zwei sehr gute Freundinnen. Meine Kindergarten-Freundin, zwei Freundinnen aus der Schule (kennen gelernt haben wir uns mit der Wahl von Altgriechisch), eine sehr gute Uni-Freundin, die leider nun in den USA lebt - und jetzt auch eine Freundin aus dem After-Uni-Life. Das ist so fantastisch. Sie ist fester Bestandteil des engsten Freundeskreis und für mich oft der notwendige Schubs, um an den gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. Und uns verbindet so viel, wie wir in zahllosen Cafe-Dates herausgefunden haben. Danke!

Das Jahr war abwechslungsreich und gut. Doch. Und 2018 wird noch viel aufregender.

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