Freitag, 15. September 2017

Settimana - aber subito KW37/2017

So, diese Woche bot echt mal wieder einen bunten Strauß an Herausforderungen. 
Nachdem ich am Montag noch Gelegenheit hatte, die Urlaubs-Abwesenheits-Vorkommnisse zu erfahren, E-Mails abzuarbeiten, ein paar dringende Sachen zu erledigen, und die Laboranten für den Rest der Woche einzuplanen, war ich ab Dienstag tagesfüllend zuerst mit Schulung und dann mit einem anschließenden Verbesserungsprojekt beschäftigt. Schon nach den Schulungstagen Dienstag und Mittwoch fühlte ich mich abends müde und ausgelaugt, darüber hinaus noch etwas kränklich. Das sich anschließende Verbesserungsprojekt toppte das dann aber noch. 


Zunächst hatten der Liebste und ich für Mittwochabend dann noch Karten für das Capitol-Theater, in dem die Konzertaufnahme aus Pompeji von David Gilmours letzter Tour gezeigt wurde. Wir haben selber bei dieser Tour David Gilmour live in Tienen gesehen, und so war die Kinovorstellung eine schöne Erinnerung daran. Gerne hätte ich noch mehr Aufnahmen von Aufbau und Proben gesehen.

Donnerstag startete dann das Projekt. Angeleitet von einem erfahrenen Projektmanager, der ausschließlich derartige Verbesserungsprojekte moderiert und innerhalb der Firmen-Familie DER Lean-Guru ist, arbeiteten wir in einem Team von etwa 20 sehr wild gemixten Personen an einem Produktionsprozess. Da dieser in meinen Bereich fällt, war ich vielleicht noch einmal besonders "engaged" und gefordert. Es hat mir aber auch richtig Spaß gemacht, den gesamten Prozess von Logistik, über Produktion, Vertestung, Freigaben, Verpackung einmal abzuarbeiten. Ehrlich gesagt weiß ich von den Prozessen wie WaWi und Verpackung sehr sehr wenig. Umso mehr hat es mich gefreut, dass alle Beteiliten, vom Director bis Lagermitarbeiter Hand in Hand miteinander gearbeitet, disksutiert, gelacht und nicht zuletzt gestaunt haben über den Prozess, der da tagein tagaus von uns umgesetzt wird. 

Nach diesem wirklich anstrengenden Akt der Prozessaufnahme, die viel Diskussion, Einholen von Informationen, Logik erforderte, kam ich gestern gg. 17.15h so müde nach Hause, wie noch nie nach einem Arbeitstag. Das ununterbrochene Kommunizieren, nur Englisch, Herumrennen etc. war wirklich anstrengend. Ich denke, dass ich auch einigermaßen engagiert bei so was bin und mich bemühe, immer wach und involviert zu sein und Ideen azubringen, wo es geht.Abends hieß es dann noch gemeinsam essen zu gehen. Nun, letztendlich waren wir dann nur eine Handvoll Leute, aber der Abend war dann unvorhergesehen witzig. Den Leiter des Projekts hatte ich schon die ganze Woche ins Herz geschlossen, und als er dann abends auch etwas privat erzählte, wurde er noch sympathischer. Wir hatten viel zu lachen, und das Essen war auch gut. (Sashimi und dann ein Steak hatte ich!)

Heute ging es dann weiter, und zwar mit dem Aufdecken der Verbesserungspotenziale. Mit dem Ausblick auf den Tag fiel es mir heute morgen wirklich schwer, beim Weckerklingeln aufzustehen. Da ich mit dem regulären Weckerklingeln um 7.15 Uhr im Büro bin, das Projekt um 9 Uhr aber erst weitergehen würde, "gönnte" ich es mir mal, zu snoozen. Der Liebste war etwas verwirrt, dass ich liegen blieb und fragte, ob Wochenende ist. Aber so im warmen, weichen Bett zu liegen und zu wissen, dass der Wecker in 10,9,8....Minuten erneut klingelt, das ist doch wirklich ....furchtbar??? Wie kann man denn diese Minuten genießen? Ganz schlimm. Ich bleibe beim Aus-dem-Bett-Springen, wenn der Wecker klingelt. So war ich dann um 7.30 Uhr im Büro und arbeitete fleißig, bis ich um 8.50 Uhr gemeinsam mit einem Kollegen rüber in den Besprechungsraum ging. Und wie es mein Glück so will, empfängt mich der Trainer mit den Worten "Oh Eva, I just decided to have the firsts person coming through the door go into the clean room and gather the still missing process times". Gratulation. Mein Kollege war noch einmal zurück gegangen, er hatte den Stift vergessen. So verbrachte ich die erste Stunde im Reinraum, stoppte Zeiten (ich durfte aber Unterstützung mitnehmen, und wählte meinen Kollegen, haha) und als ich wiederkam,  waren die anderen schon in der kreativen Phase angelangt und jetzt hieß es Brainstormen, Brainstormen, Brainstormen. Erst frei entlang des Prozess, später noch mit ein paar Kreativitätsmethoden. Gegen Mittag hatten wir dann mögliche Optimierungspotenziale aufgedeckt und priorisiert und dann war es tatsächlich geschafft. Gruppenfoto, Abschlussrunde und ....wieder ins eigene Büro. Spontan setzen meine beiden Kollegen udn ich uns noch zusammen, um die Wochenplanung zu machen ... und.... was soll ich sagen? Irgendwie brach sich die ganze Gestresstheit der Woche bei mir in einem völlig pubertären Lachanfall bahn, ausgelöst durch meinen Kollegen, der "noch was bauen wollte, um das lange Ding einzuspannen". Meine Kollegin stimmte irgendwann ungewollt in meinen Lachanfall ein, bis mein Kollege kopfschüttelnd vorschlug, Schluss zu machen für heute.
Gerne!!

Schönes Wochenende!

Nachtrag: Beim Einkauf bei   Lidl stand ich zum ersten mal in meinem Leben an der Kasse und wusste meine Pin nicht mehr! Peinlich. Ich konnte zum Glück auf eine andere Karte ausweichen, deren Pin ich glaubte zu wissen. Klappte dann auch ....


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