Dienstag, 15. August 2017

Abschalten und anschalten

Ich kann das mitterweile, dieses sogenannte "Abschalten". Selbst bei Kurztrips wie der Radtour, die hinter uns liegt. Obwohl ich nicht gerade behaupten kann, dass auf der Arbeit alles cremig liefe und ich mich am Freitag ohne schlechtes Gewissen in den Kurzurlaub verabschiedet hätte, konnte ich mich davon erstaunlich gut distanzieren. 

Aber dieses Ankommen. Kann mir das mal jemand erklären? Wie rette ich die erlangte Erholung rüber in den Alltag, ohne dass sie schon bei der Heimkehr aufgesaugt wird? Kaum betrete ich das gewohnte Umfeld (nach der Namibia-Reise reichte es aus, deutschen Boden unter den Füßen zu haben) und eine Lawine aus Gedanken über das Versäumte, Nachzuholende, Verpasste, Liegengebliebene bricht über mich herein.

Aber nicht zu fahren ist ja auch keine Lösung...dafür war es zu schön.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen