Montag, 27. Februar 2017

Equal Care Day

Treibt man sich auf Twitter und Blogs herum, lernt man Dinge kennen, von denen man zuvor noch nie gehört hat. Natürlich baut man sich selber sein Nest, vielleicht würde ich heute über den Tag des Eisbären schreiben, wenn ich mehr Blogs von Tierschützern lesen würde. Nun bin ich aber auf den Equal Care Day aufmerksam geworden (den Tag des Eisbären habe ich nur durch Googlen gefunden). Denn in meinem Blog-Feed befinden sich Mütter wie die sagenhafte Frau Brüllen, die auf beeindruckende Weise gemeinsam mit ihrem Partner einen Weg gefunden haben, Kinder, Haushalt, berufliche Herausforderung sowie Freizeit, Sport und Freunde - nein, nicht zu managen - sondern zu genießen. Da ist aber auch ein Herr Paul, der neben seiner Berufstätigkeit seine Frau mit Herz und Hand unterstützt (Stichwort Weg zur Kita, ich bin schon allein vom Lesen gestresst) und dabei jeden Tag - in all dem Chaos, das ein Kleinking und die Baby-Zwillinge erzeugen - etwas findet, "das schön war". Zugegebenermaßen bezieht sich dieses Schöne manchmal auch auf die ruhige Minute, die es gibt, wenn alle Kinder gleichzeitig schlafen, oft genug aber auf gemeinsame Erlebnisse mit den Kindern.
Natürlich stellen Blogs auch nur einen Teil der Realität dar, das eben, was derjenige bereit ist zu teilen. Das ist auch völlig ok so. Dennoch tragen manchen dieser Menschen dazu bei, dass ich denke, dass es vielleicht möglich ist. Das bedeutet gar nicht, dass ich auf jeden Fall alles haben muss.  Aber ich weiß es halt einfach noch nicht, und in dieser Unwissenheit zu sehen, dass es Möglichkeiten gibt, tut wirklich gut. UND, dass es Väter gibt, die genau so wie Mütter dafür kämpfen.

Samstag, 25. Februar 2017

Das zweite Treffen und die erste "Unterrichtsstunde"

Es ist Montag, eine Woche nach unserem Kennenlernen. Heute treffe ich Roza zum ersten Mal alleine. Das Kennenlernen hat mich etwas verunsichert. Ein bisschen auf deutsch zu quatschen, das Gegenüber ab und zu korrigieren, mit fehlenden Wörtern aushelfen und neben der sprachlichen Förderung vielleicht eine Brücke bauen in das deutsche Leben. So war meine Idealvorstellung. Jetzt, da ich Roza kenne, weiß ich, dass es nicht so einfach sein wird. Ich bin mir relativ sicher, dass ohne weitere Vorbereitung meinerseits ein Gespräch nicht in Gang kommen wird. Und so habe ich im Vorhinein einige Mittagspausen googlenderweise verbracht. Mit der Fülle an kostenlosem und auch wirklich attraktiven Material bin ich echt überfordert. Also versuche ich, mich vor allem an dem Unterrichtsbuch zu orientieren, das mit zur Verfügung gestellt wurde. Das letzte Thema war offenbar Kleidung, anhand dessen der Komparativ (der Pulli ist schöner als..., ich brauche eine kleinere Größe,....) sowie Verben mit Dativ (das gefällt MIR) geübt wurden. Na, das ist ja immerhin ein dankbares Thema, über Kleidung sollten zwei Frauen doch quatschen können. Als Roza und ich dann im uns zugeteilten Unterrichtsraum sitzen, kramen wir schweigend vor uns hin, packen Bücher und Blöcke aus. Dann wird es ruhig ... Urgs, vor dem Moment habe ich mich echt gefürchtet. Wie fängt man jetzt an? Ich frage Roza, welches Thema sie gerade in der Schule hat. Büdüüm. Es braucht eine Weile, bis sie versteht, was ich von ihr will. Ich formuliere mehrmals um, bis Rozas Augen dann kurz aufblitzen. Puh. Verstanden. Man sieht förmlich ihre Erleichterung. Dann kommt die Erkenntnis "Mist, jetzt muss ich aber noch antworten". All das kann ich in Rozas Gesicht lesen. Ihr fehlt einfach so viel an Wortschatz, adss sie bei einigen Themen verzweifelt abwinkt. Auch wenn ich dann versuche, die Frage einfacher zu formulieren - jeder einzelne Satz ist für Roza eine riesige Aufgabe und ich habe fast ein schlechtes Gewissen, bei ihr solch einen Stress zu verursache. Den Stress sieht man an allem: Sie wird rot, hantiert mit den Stiften, fährt sich durch die Haare. Sie aus dieser Situation erlösen zu wollen, nicht einzuspringen, eine andere einfachere Aufgabe zu stellen, sondern ihr vor allem zu zeigen, dass ich so lange warten kann, wie sie Zeit benötigt - das muss ich wohl noch lernen. Ich bin so gespannt, wie sich das entwickelt. Dieses gemeinsame Kämpfen führt aber tatsächlich dazu, dass man sich dem Gegenüber sehr schnell nahe fühlt. Das ist wirklich toll, und führt auch dazu, dass wir neben dem Unterricht schon über whatsapp kommunizieren. Also, das sieht so aus. Ich schreibe. Sie kopiert meinen Text in einen Übersetzer (Ich hab sie erwischt - aus Versehen hat sie mehrmals meine Frage in whatsapp kopiert und zurück gesendet - da liegt nahe, dass sie meine Fraeg in den Übersetzer kopieren wollte, ups!) .Sie antwortet soweit sie kann. Der Rest ist ganz viel Smileys und Herzen. Hach.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Geimpft auf Lebenszeit?

Seit ich vor nun beinah 10 Jahren zum Studium in die Karnevalsstadt gezogen bin, begründe ich meine Karnevalsunlust mit der Tatsache, dass ich aus einer Stadt komme, in der das nicht üblich ist. Stimmt zumindest halb, es gab einen mickrigen Rosenmontagszug, den tatsächlich niemand meiner Freunde ansprechend fand; falls es Karnevalssitzungen gab oder ähnliches, habe ich nichts davon mitbekommen. Dass ich mit Karneval nichts anfangen kann, klingt nach kurzem Umriss jener Verhältnisse in der Heimat für andere - und auch für mich - immer schlüssig. Bequem ist diese Begründung auch - aber eben nicht richtig. Denn ich habe schon so viele Sachen in meinem Leben gelernt, wieso nicht auch Karnevalfeiern? Heute Morgen stieg ich ins Auto und geriet an den lokalen Radiosender, der grob fahrlässig noch von gestern eingestellt war. Es lief ein Karnevalslied. Und - es gefiel mir. Die 12 Minuten Arbeitsweg sind mir heilig, was die konsumierte Musik bzw. Kommunikation angeht. Wenn kein richtig gutes Lied läuft, schalte ich sofort auf WDR 5 und höre den meist tagespolitischen Beitrag, der um diese Zeit läuft. Tja, und wie soll ich sagen. Heute blieb ich bei der Karnevalsmusik, hüpfte ein bisschen auf meinem Sitz und summte beim zweiten Refrain mit. Es folgte ein kurzer Bericht aus dem närrischen Radiostudio und dann stieg ich auch schon leicht irritiert aus dem Auto. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Wieso ist gerade diese Einstellung "Ich kann auf gar keinen Fall jemals Karneval gut finden" so in mir verankert? Irgendwie habe ich diesen Verdacht, dass es bei diesen scheinbar unveränderlichen Meinungen sich genau um die handelt, die man definitiv von seinen Eltern mitbekommen hat. Wenn ich an Karneval denke, denke ich nämlich, wenn ich ehrlich bin, vor allem an das Bild, das meine Eltern davon gezeichnet haben (erstaunlicherweise auch sie, ohne jemals Karneval gefeiert zu haben, meine ich): Betrunkene Menschen, Kontrollverlust,Peinlichkeit, Albernheit ohne Grund. Seit 8 Jahren beobachte ich meinen Freund, wie er die Woche vor Karneval anfängt, sein Kostüm zusammenzusuchen, Karnevalsmusik zu hören (wissenderweise nur mit Kopfhörer) und sich wirklich aus vollstem Herzen zu freuen. Selbst das Wissen, dass er wirklich großen Spaß hat, hat bei mir nicht zu einer anderen Sichtweise geführt als der "dass man Karneva eben nicht braucht". Nen, ich bin heute nicht spontan um 11.11 Uhr vom Schreibtisch aufgesprungen, habe mein Überstunden-Konto geplündert und bin mit meinem Freund und unseren gemeinsamen Freunden feiern gegangen. Aber ich bin trotzdem ein bisschen zufriedener nach dieser Selbsterkenntnis heute.

Dienstag, 21. Februar 2017

Just for the records...

Zum Glück wohnt Roza nicht weit von der Sprachschule entfernt, sodass sie etwas abgehetzt nach meinem Anruf dann doch noch kam. Statt der vorbereiteten Übungen haben wir dann nur geschnackt, wenn man das so nenne mag. Um zu verstehen, welchen Nebenjob ihre Brüder haben, habe ich unter anderem einen Koch, einen Kellner sowie einen Tellerwäscher pantomiert. Mittlerweile bin ich wirklich ein Freund von dem Konzept, einen Raum in der Sprachschule zu nutzen, statt eines öffentlichen Ortes wie ein Cafe...

Sonntag, 19. Februar 2017

Kennenlernen

Zur Einführung in das Projekt gehört ein Treffen, bei dem die Leiterin des Projekts, der Ehrenamtler, die Lehrerin und der Schüler sich kennenlernen.

Wir haben uns für Montagabend in der Cafeteria der Sprachschule verabredet und dementsprechend bin ich auf der Arbeit die ganze Zeit zappelig. Ich hab wirklich keine Ahnung, wie so ein Kennenlernen aussehen wird. Das einzige, was ich weiß, ist, dass meine Schülerin jung und aus Syrien ist. Ich freu mich aber auch total und bin irgendwie erleichtert, dass es los geht, ehe ich Angst vor der eigenen Courage bekommen kann und meine Bereitschaft zurückziehe.
Also, sofort nach der Arbeit erfolgt zu Hause ein fliegender Wechsel vom Auto aufs Rad und ich düse in die Innenstadt. Die Sprachschule ist zum Glück nur 10 Minuten mit dem Rad entfernt. In der Cafeteria wartet schon die Projekt-Leiterin und wir schnacken ein bisschen, indem wir auf die künftige Schülerin warten. Am Nebentisch setzt sich ein Mädchen hin, unsicher, und mir ist relativ klar, dass das Roza sein wird. Wir sprechen sie vorsichtig an, "Roza?" und tatsächlich ist sie es. Sie kommt zu uns rüber. Ups, ich habe doch nicht mehr gegoolet, ob man sich in Syrien die Hand reicht. Macht nichts, die Projekt-Leiterin gibt Roza die Hand und ich tu es ihr nach. Ich glaube, so oft macht sie das nicht, dieses Händeschütteln. Fühlt sich nicht sooo gekonnt an. Aber egal, der Moment ist zum Glück schnell vobei.
Die Projektleiterin versucht das Gespräch in Gang zu bringen. Klappt ... semi. Naja, ich glaube, Roza weiß dann zumindest, dass ich Eva heiße und diejenige bin, welche. Ich frage mich plötzlich total akut, ob sie sich gezwungen sieht, das kostenlose Angebot anzunehmen und eigentlich gar keine Lust hat? Vielleicht will sie sich nachnittags lieber mit Freundinnen treffen, die sie aus der Sprachschule kennt? Zum Glück kommt die Lehrerin... sie übernimmt ein wenig, mir zu erklären, was bereits im Unterricht behandelt wurde, und ich stelle ein paar Fragen. Blöderweise benutze ich automatisch alle grammatikalisch korrekten Begriffe, weil ich es so gewohnt bin (Humanistisches Gymnasium mit Latein und Altgriechisch lassen grüßen) und ich hoffe, dass das nicht total steberhaft rüber kommt. Wahrscheinlich sagt die Lehrerin deswegen, dass der Fokus auf dem Sprechen liegen soll, weil Roza sehr schüchtern sein. Ok, verstanden. Jetzt versuchen wir einen wöchtentlichen Termin sowie eine Uhrzeit festzulegen, und es gibt einige Rumhampelei, ehe wir uns gegenseitig in Whatsapp sehen können. Das wäre geschafft, puh. Zum Glück brechen die Lehrerin und die Projektleiterin jetzt auf. Ich schlage vor, dass Roza umd ich noch kurz zu zweit reden, ehe es dann in der Woche danach richtig losgeht.
Obwohl ich es weiß, frage ich noch mal die groben Eckpunkte ab, wie alt Roza bist, lasse mir bestätigen, dass sie syrische Kurdin ist. Alles was darüber hinaus geht, wird schon schwierig jetzt. Ich meine aber, erfahren zu können, dass Rozas Mann vor ihr nach Deutschland gekommen ist, und Roza mit dem Flugzeug vor einem halben Jahr folgen konnte. Ihre Familie ist allerdings in Holland gelandet, und lebt jetzt dort. Das ist wohl dieses Dublin, von dem alle reden. Roza schreibt mir zudem den Namen ihrer Heimatstadt auf einen Zettel und ich versuche ihn nachzusprechen. Erstes vorsichtiges gemeinsames Lachen, und irgendwo bricht eine Eisschicht.
Ich glaube, dass das ein Zeichen ist, es für´s erste gut sein zu lassen, und ich verabschiede mich und weise noch mal auf den nächsten Termin hin. Roza bedankt sich. Das heißt vermutlich, dass sie weiß, dass es sich um eine ehrenamtliche Sache handelt, und dass ich nicht Lehrerin bin.
Sofort ist sie verschwunden, und obwohl ich ebenfalls keine langsame Geherin bin, sehe ich sie, als ich aus der Tür der Sprachschule gehe, schon nicht mehr.


Samstag, 18. Februar 2017

Thema verfehlt

Die neue Edeka-Werbung ist ja gefährlich. Wenn man sie so ansieht, sich von der pastellfarbenen Welt einnehmen und die Singer-Songwriter-Musik auf sich wirken lässt, fühlt man sich wie in einem Disney- oder Pixar-Film. Also, mir ging es so.
Der dicke, liebe Junge führt offenbar ein trauriges Leben und sehnt sich nach Freiheit. So weit so gut. Eine Werbung, die die Motivation, sich Sehnsüchte und Träume zu erfüllen, thematisiert, ist doch schön. Das kennt man aus Disney-Filmen und ist sicherlich ein Thema, das niemals aussterben wird. Plötzlich nimmt die Musik an Fahrt auf, der Junge wird aktiv und nimmt sein Leben in die Hand, läuft los und - fliegt. Auch ein bekanntes Motiv: Der ursprünglich belächelte Anti-Held hat es geschafft. Der springende Punkt aber ist: Gut wäre die Geschichte, wenn er trotz seiner Körperfülle zum Held geworden wäre- nicht erst als sich sein Körperumfang halbiert hat.
Das ist genau das Gegenteil dessen, was Disney- oder Pixar-Filme vermitteln. Da wird nämlich der ängstliche Marlin zum mutigen Vater, der seinen Nemo sucht- und bleibt dabei trotzdem er selbst! Man kann ein Anti-Held sein, und gleichzeitig ein Held. In meinem Kopf sind alle alten Disney-Filme nach einem ähnlichen Muster gestrickt, viellecht beschönige ich das auch. Aber die Botschaft ist bei mir angekommen, und das ist meines Erachtens auch der Reiz, den diese Filme auf Jung und Alt ausüben.
Insofern: Edeka, Thema verfehlt. Setzen. 

Freitag, 17. Februar 2017

Freitag 17. Februar 2017

Das ging jetzt schnell. Heute haben wir uns kennen gelernt. Irgendwann im Weihnachtsurlaub habe ich diese kurze E-Mail geschrieben und mein Interesse bekundet, Flüchtlingen Deutschunterricht zu geben. Fast hatte ich diese E-Mail dann wieder vergessen, erst nach Weihnachten kam die Antwort und damit verbunden die Einladung zu einem Kennenlernen mit der Leiterin des Ehrenamtprojekts.  Ich hab schon so viele Rückzieher gemacht in den letzten Jahren. Von Einladungen, Verabredungen, kulturellen Veranstaltungen, die mich erst irre interessiert haben und für die dann doch keine Kraft war.  So bin ich selber erstaunt, dass ich hingegangen bin. Und erst recht, dass ich nun echt in diesem Projekt bin.

Du und ich sollen jetzt ein Team werden. Ich will dich beim Deutschlernen unterstützen, indem ich vor allem mit dir rede. Auch wenn du jeden Tag Deutschunterricht von ausgebildeten Lehrern erhältst, im Integrationskurs. Da kommen natürlich sofort die Zweifel auf: Was kann ich da noch beitragen, ein, zwei Stunden pro Woche. Ingenieurin. Ohne pädagogische Ausbildung. Ich weiß, dass ich einigermaßen gut Deutsch kann. Ich kann “geradeaus reden”, was die Leiterin des Projekts als einzige Voraussetzung nennt, und kann auch über Systematik und Grammatik sprechen. Aber ob das reicht? Wörter sind ja nicht alles. Wir müssen erst mal Themen finden. Nein, ICH muss Themen finden. Ich gehe davon aus, dass du nur reagieren wirst, und nicht aktiv unser Gespräch steuern wirst. Wenn ich mir vorstelle, dass du erst seit 4 Monaten deutsch lernst (wenn ich das richtig verstanden habe), kommt mir das ganze wie eine viel zu große Aufgabe vor, die ich mir da gesucht habe. Über was reden wir? Wenn ich jemanden kennen lerne, gibt es meist eine Gemeinsamkeit: Gemeinsame Freunde, die Arbeit, Sport. Da bin sogar ich im Stande, ein wenig mit Fremden Menschen zu rede, ehe man sich vielleicht der Situation wieder entziehen kann. Was aber haben wir gemeinsam? Wir wurden zusammen gewürfelt. Auf der einen Seite du: Du hast ein paar Probleme im normalen Unterricht, sagst nicht gerne was. Deine Lehrerin hat dich daraufhin vorgeschlagen für dieses Projekt. Auf der anderen Seite ich: motiviert für dieses Projekt durch … was eigentlich? Am ehesten durch den Wunsch, mich selbst wieder nützlich zu fühlen. Natürlich auch die Neugier. Bisher wurde die aber immer erstickt durch die plötzliche Angst, die Komfortzone zu verlassen. Und immer noch unsicher. Will ich das wirklich mache? Ist das ein Opfer, das ich verkrafte? Ein Abend pro Woche, an dem ich direkt nach der Arbeit eine Verpflichtung habe, die ich nicht guten Gewissens absagen kann, wenn ich einen nervigen Tag hatte und einfach nur meine Ruhe haben will
Es liegt auf der Hand, dass solchen egoistischen Gedanken sofort die Scham folgt. Aber jetzt haben wir uns kennen gelernt, und diese Gedanken sind plötzlich überhaupt nicht mehr vorhanden.