Montag, 24. Februar 2020

200224 Nestbautag

Tag im Zeichen des Nestbaus. Und da ich mich selbst nicht mehr wirklich bewegen kann, musste T. ordentlich ran. Erst mal ging´s nach dem Frühstück zu dm, den dritten letzten Einkauf tätigen ;-) Im Anschluss probierten wir das Beistellbett, das mein Bruder uns geliehen hatte, aus. Es war eine gute Idee, das schon mal zu tun, bevor wir hier mit Baby stehen. Das Bettchen war von meinem Bruder nämlich bereits gebraucht gekauft worden und hat dann drei Kinder gesehen. Entsprechend durchgedreht waren die Schrauben, mit denen man das Bett auf die Höhe des Elternbetts einstellt. 
Wie sehr ich es hasse, wenn der sonst so ruhige T. in diesen Momenten ausrastet und scheinbar final sagt "Geht nicht, kann auf den Müll". Fünf Minuten später hatte er es dann ... Jedenfalls: Gut dass wir das schon mal gemacht haben.

Dann probierte ich den Newborneinsatz, ebenfalls von meinem Bruder, auf dem neuen Tripp Trapp aus, klappte ebenfalls, und dann war kurze Pause angesagt. T. versuchte mit dem bei dm erstandenen Massageroll meine Schmerzen zu lindern, was leider nicht klappte. Also noch mal der Versuch mit Bewegung: Eine Runde um den Block. Sehr, sehr, SEHR langsam. Aber auch das verstärkte die Schmerzen. Vielleicht kann man auch gar nichts machen, wenn die Ursache eben ein Kind ist, das da etwas abklemmt? Das Spazierengehen trägt jetzt auf jeden Fall nicht mehr dazu bei, den Kopf frei zu kriegen. Schade. 

Zum Abendessen denkbar einfach Rotkohl und Klöße!



Sonntag, 23. Februar 2020

200223 Hach

T. ist auf dem Heimweg - zum Glück. Das war alles etwas unpassend mit seiner Abwesenheit, da einfach jeder einzelne Handgriff für mich seit 2 Tagen eine Qual ist. Wenn dann wieder der Ischias-Schmerz ins Bein schießt, erschrecke ich mich zudem so sehr, dass ich echt Angst habe, auf die Nase zu fallen (und da wie ein Käfer liegen zu bleiben!). Freundinnen sagen, ich solle mir Physio verschreiben lassen, hätten sie auch gehabt in der Schwangerschaft. Ich weiß aber ganz genau, dass meine Budget-geizige Gyn Ausreden parat haben wird, um mir diese nicht zu verschreiben. Alternativ könnte ich mich von meiner Hebamme tapen lassen. Ich weiß nicht, was ich von Tapes halten soll - gehört das in die Ecke Hokuspokus? Muss man daran glauben? Oder gibt es tatsächlich Studien, die die Wirksamkeit belegen? Gelesen habe ich bisher, dass die Durchblutung des Muskelns angeregt werde und darauf die Wirkung basiere. Tja. Kann alles sein. Selbiges gilt für Akupunktur - habe ich bisher auch nie in Erwägung gezogen. 
Jetzt greife ich gerne nach Strohhalmen, denn nur zu Hause auf dem Sofa werde ich verrückt. Ich muss mich bewegen. Auch um das Gefühl zu haben, mich für die Geburt, wenn das irgendwie geht, ein wenig vorzubereiten. 

Gleich kommt erst mal T. heim. Ich find´s gut (jetzt im Nachhinein), dass er gefahren ist. Gestern Abend bekam ich eine relativ bierseelige Sprachnachricht eines gemeinsamen Freundes, wie froh er sei, dass T. mit dabei sei, und dass er uns bewundere, dass wir das so geregelt hätten. Das war schon ganz süß! Hätte T. vorzeitig heim kommen müssen, hätten die Jungs für das Taxi zusammengeschmissen, hatte mir eine Freundin noch Freitag erzählt. Hach!

Naja, jetzt kommt er ganz wie geplant mit den anderen heim! Umso besser. Morgen hat er zum Glück frei - geht ja in Köln kaum anders (haha, doch, in meiner Firma!) und T. kann dann erst mal alles aufheben, was mir im Laufe des Wochenendes runter gefallen ist, und wonach ich mich nicht bücken konnte ;-)

Heute Morgen habe ich mich übrigens riesig über einen netten Menschen gefreut. Bei eBay Kleinanzeigen hatte ich einen Tripp Trapp gefunden nach langem, langem Suchen, in unserer Wunschfarbe und nicht komplett abgeranzt. Statt dass wir ihn morgen abholen müssen, bot der Verkäufer an, ihn heute auf dem Weg nach Köln vorbei zu bringen. Das tat er auch, pünktlich, und super freundlich. Und der Tripp Trapp sieht aus wie neu! Solche Erlebnisse sind ja eher selten und bleiben daher positiv im Gedächtnis. Auch hier ein "Hach"



 




 

Samstag, 22. Februar 2020

200221 Nichts

Einfach nichts zu berichten. Abwechselnd auf der Couch gelegen und versucht den Ischias zu mobilisieren. Leider ohne Erfolg bisher. Dementsprechend wenig zu berichten....

Freitag, 21. Februar 2020

200221 Ähm ja

Herrlich, wie ich letzte Woche noch tönte, dass diese letzten Wochen wohl psychisch anstrengend sind, aber körperlich keine besondere Herausforderung darstellen für mich. Zum Vergleich hatte ich die Frauen aus dem Geburtsvorbereitungskurs ja gesehen: Zum Teil 10 Wochen weniger weit, aber ziemlich am Schnaufen. Da kam ich mir ziemlich grazil vor.
Gestern dann bekam ich von jetzt auf gleich so massive Probleme im Ischias, dass das Gehen eine einzige Qual darstellt. Ich bin bei so was ja diszipliniert und befolgte den Rat: Bewegung! - Bisher leider ohne Erfolg. Heute benötigte ich für 1km Fußweg von der S-Bahn zu meiner Freundin und Baby (Franzbrötchenlieferung) 20 Minuten. Peinlich, eine Straße zu überqueren und zu bemerken, dass die Grünphase schon endet.... 
Letzte Nacht kam dann noch die nicht so lustige Situation hinzu, dass ich - wie immer - nach 2 Stunden Schlaf dringend auf Toilette musste. Aber nicht konnte. Die Blase wollte sich einfach nicht entleeren bis auf ein paar Tröpfchen, für die ich sehr lange brauchte. Natürlich kamen dann entsprechende Schmerzen hinzu und heute Morgen war ich dann sehr froh, dass die Urologische Praxis heute trotz Karneval geöffnet hatte. Ergebnis: Massiver Nierenstau beidseitig und Harnwege abgeklemmt. Jetzt heißt es aufpassen, dass keine Entzündung entsteht und trinken, trinken, trinken. Dazu am besten auf dem Bauch schlafen (haha) oder zumindest auf der linken Seite, um die rechte Niere zu schonen. Die linke ist ja eh malade. 

Ich freue mich natürlich, dass sowohl Ischias als auch Nierenstau ein Zeichen dafür sind, dass das Kind wächst und gedeiht und sich den Platz nimmt, den es braucht :-)
Der Urologe, ein anderer als beim letzten Mal, war auch sichtlich beeindruckt von meinem Bauch im Verhältnis zu meiner eher schmalen Statur, als ich den Wollpulli hoch schob für den Ultraschall - und wenig überrascht über die damit einhergehende Nierenproblematik...

Naja, das wird schon!
 

Donnerstag, 20. Februar 2020

200220 Schal

Ich bewundere alle, die an Tagen wie heute es schaffen, etwas zu den aktuellen Ereignissen zu schreiben. Alles, was mir einfällt, wurde entweder schon gesagt oder klingt schal und abgedroschen. Am schlimmsten ist, dass man in ein paar Monaten nicht mehr sagen können wird, war das nun Hanau? War das Halle?     

Mittwoch, 19. Februar 2020

200219 Undönig

Ziemlich genervt von mir selbst darüber, dass ich mich von so vielen Angelegenheiten aus der Ruhe bringen lasse. Vielleicht liegt´s am mangelnden Schlaf und an den immer noch seit Freitag anhaltenden Kopfschmerzen. Statt alle 3 Stunden ist nun alle 1,5 Stunden Toilettengang angesagt, da ich auch nachts versuche, möglichst viel zu trinken. 
Kein Verständnis auch für die Ärztin, die sich innerhalb kurzer Zeit mehrere Fehler leistet. Sie weiß genau, wie unsicher und ängstlich ich bin, da muss man nicht noch widersprüchliche Angaben machen. 
Hach ja... Hätte ich mal doch Medizin studiert, dann könnte ich mir alle Fragen selber beantworten ;-)
 

Dienstag, 18. Februar 2020

18 Worte im Februar

Hier ist heute wenig passsiert, aber ich habe mich über einen Vorgarten voller Schneeglöckchen bei zeitweise Sonnenschein gefreut.

Mehr 18Worte und was das soll: bei der lieben Oecherin.