Sonntag, 4. Juni 2017

Das hab ich mir anders vorgestellt.

Kaum aus dem Urlaub zurück, ist alles ein bisschen viel. Noch völlig im Urlaubs-Destress-Modus hatten wir schon vor der Heimreise Verabredungen für dieses Wochenende vereinbart, für heute Freunde zum Grillen eingeladen, für morgen einen Ausflug zu T.s Mutter geplant, Dienstag T.s Bruder zum Essen eingeladen als Dank für Blumengieß-Dienste.
Wieder zu Hause erwarteten mich dann schlechte Nachrichten, die mich emotional gerade so mitnehmen, dass meine allgemeine Belastbarkeit offenbar stark eingeschränkt ist. Dazu kommt: Der Plan, schon Freitag zu arbeiten, um die Ungewissheit, was mich so erwartet, nicht über´s Wochenende mitzuschleppen, ist nur teilweise aufgegangen: Jetzt weiß ich: Ja, es ist Mist passiert, um den ich mich kümmern muss, und der Freitag hat nicht ausgereicht, um hierfür einen Schlachtplan zu entwickeln. Also eine weitere Sache, die ein paar Prozent Gehirnkapazität beansprucht. Das macht es nicht unbedingt besser. 
Nebenbei habe ich noch "schnell" das Urlaubsvideo erzeugt, um den interessierten Freunden und Familienmitgliedern heute und morgen schon die Eindrücke entsprechend präsentieren zu können. Ja. Auch einfach eine Auswahl Fotos zu zeigen, wäre völlig in Ordnung gewesen...Aber...Sie wissen schon. 
Die Grillvorbereitungen für heute Abend würden ausreichen, um alle Gäste satt zu kriegen, weil ich unsicher war, ob und wer etwas mitbringt. Unsere Freunde sind da nicht sooo kommunikativ im Vorhinein, wir haben uns bei der Formulierung der Einladung eher unklar ausgedrückt, und die Diskussion mit T. hat ergeben, dass es ihm offenbar nicht behagt, einer Einladung hinterherzuschieben "Aber jeder bringt was mit". Letztendlich gehe ich davon aus, dass dann doch jeder was beitragen wird, sodass es wahrscheinlich alles viel zu viel ist. Immerhin freu ich mich auf das Hähnchen, das ich mit Zwiebeln, Frischkäse und Curry gefüllt habe. Das haben meine Schwester und ich früher immer gegessen, und ich kann mich nicht erinnern, es - seitdem ich in Aachen wohne - noch mal gemacht zu haben. 

Den Start hier habe ich mir ein wenig anders vorgestellt. Jetzt geh ich Tisch decken und wieder Daumen drücken bzgl. der nicht so guten Nachrichten.


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