Samstag, 15. April 2017

Ostersamstag

Achtung, hier folgt einfach nur ein simpler Bericht des heutigen Samstag zwischen den Feiertagen. Für Langeweile wird keine Haftung übernommen!

Nach dem Aufwachen bemerke ich schon, dass sich die auf der naheliegenden Straße vorbeifahrenden Autos für die Uhrzeit 07:00h verdächtig laut anhören. Ich hoffe zunächst, dass vielleicht auf Grund des Ostersamstag die Frequenz der Autos einfach höher ist als sonst und dies den Geräuschpegel erklären würde, werde dann aber beim Blick aus dem Fenster leider enttäuscht: Laute Autos heißen nun mal nasse Straßen, und so ist es auch. Also keine schöne Jogging-Runde, sondern ein Fitness-Studio-Gang. Bei Regen laufe ich auch gelegentlich, aber nicht bei 7 Grad. 

Im Fitnessstudio ist es voller als gewöhnlich, nach meiner Stunde da, geht es ab nach Hause. Während ich dusche, macht der Liebste Frühstück. 

Später besuchen wir den arabischen Supermarkt, den uns Roza und Nihad empfohlen haben. Auch in Urlauben liebe ich es, die fremden Lebensmittel in den Supermärkten zu erkunden. Wir sind seitdem wir in Aachen leben, auf der Suche danach, wie der AKL-Dip in unserem Lieblings-Imbiss wohl zusammengesetzt ist. Nach einiger Recherche dachte ich, dass er auf Tahini (Sesampaste) basieren muss. Daher packen wir Tahini als erstes in unseren Einkaufskorb. Aber auch Kichererbsen, Fladenbrot, Minze, Muhammara und spontan mariniertes Hähnchen aus der Frische-Theke kaufen wir. Eigentlich wollten wir heute Falafel machen, aber so eine arabische Marinade kann nicht schlecht sein. 
Da ist man einmal in einem anderen Stadtteil einkaufen, und ich laufe direkt dem nächtlichen Wächter und Saubermann aus meinem Fitnessstudio in die Arme. Morgens hatten wir uns noch dort gesehen. Er erzählt mir, dass er direkt um die Ecke wohnt. 




Zurück zu Hause steht Kuchenbacken an. Statt des Standard-Generationen-Rezepts für Käsekuchen, versuche ich heute einen, dessen Boden aus Kekskrümeln besteht. Premiere für mich. Die Quark-Creme bedarf keines Backens. Nur für die Baiser-Haube, die ich aber erst morgen mache, kommt der Kuchen zum Schluss noch kurz in den Ofen. Die Masse - mit Zitronenschale und -saft - schmeckt schon mal fantastisch. Der Bruder des Liebsten, der morgen auch zu Gast sein wird, ist ein passionierter Käsekuchen-Vernichter. Ihm mache ich besonders gerne eine Freude, auch wenn ich persönlich Käsekuchen zwar gerne mag, aber nicht als meinen Lieblingskuchen bezeichnen würde (Streuselkuchen!!). 




Der Nachmittag geht so recht schnell um. Zwischendurch beginne ich noch ein neues Buch: Morenga von Uwe Timm. Ich bin da zufällig drüber gestolpert und wann, wenn nicht so kurz vor unserer Namibia-Reise, sollte ich das lesen.

Abends verarbeiten wir die erstandenen Lebensmittel. Es gibt Fattousch, den libanesischen Salat - mit Fladenbrot und Minze versehen. Dazu das Hühnchen in Fladenbrot gerollt und mit Saucenauswahl.Leider kriegen wir trotz Tahini-Sauce keinen Dip hin, der Ähnlichkeit zum Akl-Dip hat. Es schmeckt uns aber trotzdem, besonders glücklich bin ich mit der Variante, das Fladenbrot mit Hummus einzustreichen, bevor Salat und Hähnchen darauf landen.




Jetzt hoffe ich, dass mir das Baiser-Häubchen morgen gelingt. Habe noch nie Baiser zubereitet!














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